Artikel-Schlagworte: „Verkauf“

Energiepass beim Immobilienverkauf Pflicht!

Samstag, 28. Juni 2008

Ich verstehe den Bürokratenhengst Deutschland wirklich nicht. Ab dem 1. Juli müssen Immobilienverkäufer oder -vermieter einen Energieausweis oder Energiepass haben, ansonsten drohen hohe Strafen (bis zu 15.000 Euro). Dieser Energiepass soll dem Mieter bzw. Käufer nicht nur die eh schon seit langen üblichen Energieverbrauchszahlen offen legen, sondern zudem noch Vorschläge zur Nachrüstung und Umrüstung bieten, die der Mieter bzw. Käufer vornehmen kann, um Energie zu sparen.

Dass endlich in Deutschland etwas für die Umwelt getan wird, dass Energieprobleme öffentlich diskutiert werden und dass es sich dieses Thema auch in den Köpfen festgesetzt hat, ist gut. Aber muss man das dann auf so widersinnige Art und Weise tun? Ich meine, wenn jemand ein Haus kauft, dann sollte er sich informieren, was man machen kann um Strom, Gas und Heizöl zu sparen, denn er profitiert davon. Warum übergibt man diese Verantwortung demjenigen, der das Haus nur noch loswerden will? Das macht doch keinen Sinn, da er die Kosten so niedrig wie möglich halten wird und die Gutachten deshalb auch nur allerhöchstens die gesetzlichen Grenzen einhalten, aber bestimmt nicht besser sein werden.

Da schießt sich die Logik unserer Politiker mal wieder selbst ins Knie. Ächtz.

via Eberhard Immobilien

Haus in Marburg-Michelbach

Donnerstag, 26. Juni 2008

Wir haben jetzt unser Haus drei Monate versucht privat anzubieten, aber waren damit nicht besonders erfolgreich, weshalb wir uns jetzt dazu entschieden haben der Wiora Immobilien dieses Objekt zu übergeben. interessant war vor allem die Markteinschätzung der zwei Damen, die heute zur Hausbesichtigung und Vertragsbesprechung gekommen sind. Dass der Immobilienmarkt Zyklen durchmacht und in Marburg und Umgebung gerade in einem Tief steckt, war mir schon bekannt. Aber das dies vor allem an sogenannten Scheidungshäuser liegt, war mir neu.

Nach Scheidungen will häufig ein Teil der ehemaligen Partnerschaft Geld sehen, weil beide ja nicht in dem Haus weiter wohnen können. So müssen diese Häuser oft innerhalb kürzester Zeit verkauft werden, was natürlich auf den schlägt.

Unser Haus in Marburg-Michelbach muss nicht unbedingt verkauft werden, das Problem ist nur, dass wir zu diesen Scheidungs-Schleuderpreis- Häusern natürlich in Konkurrenz liegen und warum sollte jemand das Haus kaufen wollen, wenn er andere Immobilien billiger bekommt. Doch ich bin gespannt auf die Arbeit mit den neuen Maklerinnen.

Beim Immobilienverkauf sparen - aber nicht am falschen Ende

Montag, 26. Mai 2008

Wer eine Immobilie verkaufen will, der will versuchen möglichst viel Geld für diese Immobilie zu bekommen, Egal ob er ein Haus, eine Wohnung, ein Grundstück verkaufen möchte. Das hört sich trivial an, ist es aber nicht. Denn Gewinn ist bisweilen komplexer als man meint. Denn viele Immobilienverkäufer denken sich, dass sie den höchsten Gewinn machen, wenn sie so wenig wie möglich Ausgaben haben und den möglichst höchsten preis für ihre Immobilie bekommen. Daran ist erstmal nichts auszusetzen, aber es ist erst der Anfang aller Überlegungen.

Wo kann ich sparen und wo wäre es leichtsinnig zu sparen? Conserio weist darauf hin, dass es keine gute Ideen sein kann einen Immobilien-Kaufvertrag aus dem Internet zu verwenden und man sollte doch lieber auf einen Anwalt zurückgreifen. Warum? Weil ein fehlerhafter Immobilien-Kaufvertrag sehr teuer sein kann für den Verkäufer und ein Anwalt für Fehler im Kaufvertrag haftet. man bekommt also seinen nicht selbst verschuldeten Verlust wieder, von der Versicherung des Anwalts. Nimmt man aber irgendeine Vorlage aus dem internet, haftet man selbst für alle Fehler und die können, wie schon gesagt, wirklich teuer sein.

Den Gang zum Anwalt sollte man sich also nicht sparen, das wäre ein Sparen am falschen Ende.

Haus verkaufen oder vermieten?

Samstag, 9. Februar 2008

Wir stehen mit unserem Haus in Marburg-Michelbach gerade vor der Frage, ob wir es auch vermieten sollen. Eigentlich soll es verkauft werden und das schon seit einiger Zeit. Wir wohnen seit 10 Jahren nicht mehr darin, aber nach unserem Umzug haben wir schnell eine Mieterfamilie gefunden, die aber nach 3 Jahren selbst in Michelbach ein Haus gebaut haben. Das Haus hat eine Einlegerwohnung, die die ganze Zeit vermietet war. Jetzt wohne ich, der Sohn, seit 1,5 Jahren in dem Haus.

Sollte es vermietet werden, ziehe ich in die Einlegerwohnung, das ist kein Problem. Das Problem ist aber, dass es eben eigentlich verkauft werden soll, da es schwierig ist, sich um das Haus zu kümmern aus 250 Kilometern Entfernung. Eine erneute Vermietung würde nun den Verkauf wieder in die Länge ziehen, allerdings auch gute Mieteinnahmen mit sich bringen. Zudem kann man das Haus danach wieder”neu” auf den Markt werfen, denn jetzt ist es ein nicht zu unterschätzender Nachteil, dass es schon so lange unverkauft auf dem Markt angeboten wird.

Es sind durchaus einige Vorteile mit der Vermietung verbunden und ökonomisch wäre es wohl eine gute Entscheidung, aber andererseits ist es auch eine weitere Belastung, sich weiterhin mit einem Haus beschäftigen zu müssen, das man schon seit einiger Zeit loswerden will. Eine Immobilien-Zwickmühle also:)

Immobilienseiten müssen visueller werden

Dienstag, 15. Januar 2008

Ich treffe immer wieder auf ungemein viele Immobilienseiten im Internet, die außer ungemein viel Text nichts bieten. Ein, zwei kleine Bilder der Häuser oder Wohnungen, Grundstücke werden meist gar nicht bebildert, und sonst nur langweilige Informationen, dann noch der Preis in rot drunter und das war es dann auch. Ich verstehe das nicht so ganz.

Kaufen ist nicht nur eine Frage des Preises, sondern auch eine des Gefallens, des Gefühls. Aber mit Zahlen fühlt man nicht. Will ich aber in ein Haus mit Familie einziehen, mich in einer Wohnung wohlfühlen, dann muss es mir auch emotional zusagen. Gerade bei einem Hauskauf ist der Preis meist nur zweites Kaufargument. Zunächst muss die Immobilie gefallen.

Warum wird das so wenig umgesetzt? Webspace kostet mittlerweile nichts mehr, so dass es keine Ausrede sein kann, nicht genug Speicher zu haben für hochauflösende Fotos. Kameras, die wirklich ansehnliche Fotos machen, sind auch zu bezahlen und mit Javascripten wie z.B. Lightbox können Bilder im Netz schon länger wirklich ansprechend aufbereitet werden.

Warum lässt man den potentiellen Kunden sich nicht emotional binden mit einer Immobilie, sondern appelliere mit dem Preis nur an seinen Verstand? Wenn ein Makler seine Kunden durch Wohnungen und Häuser führt, dann versucht er doch auch, sie emotional dem Objekt näher zu bringen. Er wird von Lichtverhältnissen und Wohlfühlatmosphäre reden, genauso wie er mit guter Wärmedämmung und geringen Energiekostenversucht zu punkten.

Warum also nicht auch im Internet liebe Immobilienmakler?