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Warum haben so wenig Makler einen Immobilienblog?

Freitag, 4. Januar 2008

Hannes Mehr fragt auf immobilienportale.com warum es so wenig deutsche Immobilienblogs gibt. Er habe gedacht, dass 2007 das Jahr der Immobilienblog werde, sei aber enttäuscht worden. Dieses Newssystem ist ja auch erst ein paar Tage alt und ich habe mich umgesehen um Quellen für diesen “Blog” zu finden. Blog ist das falsche Wort, weil zwar Wordpress im Hintergrund läuft, aber die Kommentare abgeschaltet sind. Ich habe keine Zeit um hier zu moderieren und will diese Seite nicht zum Viagramüllhaufen verkommen lassen. Zudem ist dieser “Blog” nur ein Versuch, die Hauptseite zu pushen. Aber genau das habe ich auch in den Kommentaren des oben verlinkten Artikels angemerkt, dass Blogs eine ungemein gute Möglichkeit sind, um mehr und gezielten Traffic auf die Angebotsseiten zu ziehen. Google liebt Blogs!

Ich verstehe nicht, warum so wenig Immobilienmakler bloggen, oder sich einen Praktikanten/ Studenten holen, der für kleines Geld einen Blog führt. Sie könnten auf die wirklich nicht geringen Zahlungen an immobilienscout und Konsorten verzichten.

Diese Seite ist nämlich nicht der Versuch, mit Affiliate viel Geld zu verdienen, denn eigene Immobilien biete ich nicht an, habe auch relativ wenig Ahnung vom Immobiliengeschäft, sondern möchte zeigen, dass es durchaus Möglich ist, mit der heimischen Stadt und jeder Menge Keyword-Kombinationen sehr gute Positionen bei Google zu bekommen. Wenn das geschafft ist, braucht man nur noch ein einfach zu bedienendes CMS um die Objekte online zu bringen, um einen jeden Makler davon zu überzeugen, es auch mal alleine, ohne die Großen zu versuchen. In der ersten zeit kann man ja durchaus parallel arbeiten, da spricht nichts gegen.

Ich bin davon überzeugt, dass es rausgeschmissenes Geld ist, bei den großen Portalen seine Immobilien anzubieten. Man lässt sich von mir oder anderen Freelancern eine Seite machen, optimieren und ein CMS an die Immobilienbesonderheiten anpassen, bezahlt dafür vielleicht 1000-5000 Euro und hat dann in Zukunft keine monatlichen Ausgaben mehr.

Der Makler, den diese Seite eigentlich überzeugen sollte, hat leider seine Selbständigkeit gegen eine Festanstellung bei einer Immobilienbank eingetauscht. Aber was ich einmal angefangen habe, mache ich auch zu Ende. Vielleicht lässt sich jemand anderes überzeugen, dass dies ein Weg ist.