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1. FC Kaiserslautern in Marburg

Donnerstag, 17. Juli 2008

Für alle Fußballbegeisterten in Marburg habe ich gute Nachrichten, denn der Zweitligist 1. FC Kaiserslautern residiert vom 18. bis zum 26. Juli in Marburg. Leider war es mir nicht möglich herauszufinden, wo die Mannschaft residiert, aber ihr Trainingslager wird sie im Georg-Gassmann-Stadion abhalten.

Am 25. Juli kommt sogar noch ein größerer Fußballkracher nach Marburg, um gegen den 1. FC Kaiserslautern anzutreten: Heard of Midlothian. Der vierfache schottische Meister wird ein Testspiel gegen die Betzenberger auch im Georg-Gassmann-Stadion austragen. Spielbeginn ist 18 Uhr. Sollte man sich nicht entgehen lassen. Leider bin ich zu der Zeit in Kopenhagen und kann das Spiel deshalb nicht sehen.

Durch die finanziell sehr schwierige Situation des FCK sind nur wenig bekannte Spieler im Kader, aber es wird sicher ein sehenswertes Spiel.

Marburg zwing Neu-Immobilien Solaranlagen auf

Dienstag, 18. März 2008

Wer zukünftig in Marburg bauen will muss auf seiner neuen Immobilie Solaranlagen zur Warmwasser-Erzeugung installieren. So sieht es eine neue Verordnung der Stadt vor. Bis zu 15.000 Euro muss derjenige Immobilienbesitzer zahlen, der sich nicht an die neue Satzung hält. Die Stadt Marburg möchte damit ein Zeichen für ökologisches Bauen setzen. Die Liste verlängert sich also, worauf man beim Bauen achten soll. Mal wieder. Verordnungen zue rfinden ist einfach Deutsch.

Der grüne Bürgermeister Kahle will die “Satzung der Universitätsstadt Marburg zur verbindlichen Nutzung der Solarenergie in Gebäuden” aber nicht nur bei Neubauten obligatorisch machen, sondern auch bei dem Austausch der Heizungsanlage, der Dachsanierung oder der Gebäudeerweiterung.

Die Öko-Satzung ist noch nicht in Kraft, da melden andere Städte schon Interesse an dem Vorhaben. So will auch Kassel darüber nachdenken eine ähnliche Verordnung zu erlassen.

Ich weiß nicht, aber für mich hört sich das eher nach Aktionismus an und weniger nach einer wirklich ökologischen Lösung. Man wird sehen. Fest steht, dass ab jetzt Immobilien teurer zu bauen sind, nämlich in der billigsten Variante mit 5000 Euro. Aber der Bürgermeister beruhigt, das hat man in 15 Jahren wieder drin. Also ich will nicht 15 Jahre in Marburg bleiben, aber ich würde hier wohl auch nicht bauen.

Mehr Technik in Immobilien

Montag, 28. Januar 2008

In den Salzburger Nachrichten ist heute ein Artikel erschienen, der die technische Zukunft in der Immobilienbranche vorhersagt. Zum Vergleich wird das Auto angeführt, in dem auch alles automatisch gehe, warum also soll man noch manuelle Rollläden in neue Häuser einbauen. Das größte Problem sei allerdings noch die vielen Kabel überall und die Unmengen an Fernbedienungen, die man für allerlei technische Dinge im Haus bräuchte.

Die Zukunft des Bauens läge also darin, Technik schon direkt zu integrieren und Haus und Technik zu verschmelzen.

Das sehe ich ein wenig anders, so sicher auch solche Versuche kommen werden, bzw. schon realisiert werden. Viele Spielereien, wie ein Kühlschrank, der einkaufen kann übers Internet, oder der Mikrowelle, die gleichzeitig Bewegungsmelder und somit Alarmanlage ist. Das so was kein Mensch braucht, sei mal dahingestellt und wird sich über den Markt schon zeigen.

Meine Probleme mit solchen Lösungen und Ansätzen sind grundlegender: Wenn Technik ins Haus integriert wird, muss dabei auch darauf geachtet werden, dass die Technik leicht zu erneuern ist. Häuser baut man nicht nur für 20 Jahre, Computer aber sind nach 2 Jahren veraltet. Es muss also dem Durchschnittsbenuter möglich sein, die in der Immobilie integrierte Technik durch neuere zu ersetzen.

Zweitens muss auch auf die Gefahren des Elektrosmog eingegangen werden. Zu viele Drahtlose Netzwerke im Haus können ungemein schädlich für den Menschen sein. Habt ihr schon einmal neben eurem im Sleep-Modus befindlichen Laptop geschlafen? Dann werdet ihr wissen, wie unruhig man schläft und wie wenig erholsam der Schlaf ist.

Technik kann das Leben ungemein erleichtern, aber es gibt Lebensbereiche, da hat sie nichts verloren, da Gesundheitsrisiken nicht ausgeschlossen werden können, auch wenn die Auswirkung von Handy, Bluetooth und sonstigen elektrischen Strahlen noch nicht gründlich genug erforscht sind.

Das sollte alles Einzug finden in der Planung des Hauses der Zukunft. Blind auf Technik setzen, könnte einem früher oder später die Freude an der frisch erworbenen Immobilien verderben. Wer lebt schon gern ein einem haus, in dem er nicht geruhsam schlafen kann.

Immobilienwertsteigerung im Osten am höchsten

Donnerstag, 3. Januar 2008

Laut des Analyseunternehmen BulwienGesa steigen die Immobilienpreise im Osten gerade am stärksten. Schwerin, Zwickau, Magdeburg, gefolgt von Osnabrück, Pforzheim und Konstanz sind die Städte in denen Immobilien am schnellsten im Wert steigen.

Dass gerade im Osten die Immobilienpreise steigen, liege an an der Steuerhysterie im Osten, die 10 Jahre lang die Neubauten sehr niedrig gehalten hat. Jetzt aber steigt die Nachfrage und deshalb steigen die Preise. Vorbei also das Märchen vom grauen Osten, der mehr leerstehende Plattenbauten hat als das Mittelmeer azurblaues Wasser? Nein, aber es geht nicht nur um Wohnungen, sondern vor allem um Gewerbebauten in den Innenstädten.

Insgesamt sei die Wertenwicklung in Deutschland aber immer noch sehr gering, was aber auch vor einer Spekulationsblase schützt, wie gerade in den USA und England beobachte. So etwas habe es in Deutschland noch nicht gegeben und sei in voraussehbarer Zukunft auch nicht zu erwarten.

Baumhäuser sind der neueste Schrei

Donnerstag, 3. Januar 2008

Ein interessanter Beitrag in der Sueddeutschen, der zeigt, warum die Menschen wieder auf die Bäume zurückkehren. Laut Evolutionstheorie stammen wir vom Affen ab und lebten somit auf den Bäumen. In Amerika sind jetzt neue Designstudien aufgetaucht, mit Baumhäusern für Erwachsenen.

Als Kinder haben wir alle doch gerne Baumhäuser gebaut, auch wenn diese meist nicht sonderlich stabil waren. Wir haben uns dennoch als Architekten, Naturmenschen und große Abenteurer gefühlt. Außerdem hatte man so einen Rückzugsplatz, wenn die Eltern mal wieder hinter einem her waren, weil man etwas ausgefressen hatte.

Diese modernen Design-Baumhäuser haben mit unseren Kinderhütte allerdings nichts gemeinsam. Man kann darin leben und muss nur hoffen, dass der Baum auch schön gesund bleibt.