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Immobilienseiten müssen visueller werden

Dienstag, 15. Januar 2008

Ich treffe immer wieder auf ungemein viele Immobilienseiten im Internet, die außer ungemein viel Text nichts bieten. Ein, zwei kleine Bilder der Häuser oder Wohnungen, Grundstücke werden meist gar nicht bebildert, und sonst nur langweilige Informationen, dann noch der Preis in rot drunter und das war es dann auch. Ich verstehe das nicht so ganz.

Kaufen ist nicht nur eine Frage des Preises, sondern auch eine des Gefallens, des Gefühls. Aber mit Zahlen fühlt man nicht. Will ich aber in ein Haus mit Familie einziehen, mich in einer Wohnung wohlfühlen, dann muss es mir auch emotional zusagen. Gerade bei einem Hauskauf ist der Preis meist nur zweites Kaufargument. Zunächst muss die Immobilie gefallen.

Warum wird das so wenig umgesetzt? Webspace kostet mittlerweile nichts mehr, so dass es keine Ausrede sein kann, nicht genug Speicher zu haben für hochauflösende Fotos. Kameras, die wirklich ansehnliche Fotos machen, sind auch zu bezahlen und mit Javascripten wie z.B. Lightbox können Bilder im Netz schon länger wirklich ansprechend aufbereitet werden.

Warum lässt man den potentiellen Kunden sich nicht emotional binden mit einer Immobilie, sondern appelliere mit dem Preis nur an seinen Verstand? Wenn ein Makler seine Kunden durch Wohnungen und Häuser führt, dann versucht er doch auch, sie emotional dem Objekt näher zu bringen. Er wird von Lichtverhältnissen und Wohlfühlatmosphäre reden, genauso wie er mit guter Wärmedämmung und geringen Energiekostenversucht zu punkten.

Warum also nicht auch im Internet liebe Immobilienmakler?

Immobilien-Suche im Internet

Sonntag, 13. Januar 2008

Wenn man im Internet nach Immobilien sucht, dann werden wohl die meisten Nutzer zunächst bei Google anfangen. Die ersten Treffer bei der Suche nach Immobilien sind die großen Portale: Immobilienscout24, Immowelt und Immonet. Doch schon bald dahinter sind die Immobiliennews vom Focus, von der Sueddeutschen und auch vom Tagesspiegel. Das verwundert nur auf den ersten Blick. Sicherlich werden sehr viele Googlenutzer, die nach Immobilien suchen, wirkliche Objekte suchen und Immobilienangebote durchstöbern wollen. Aber Nachrichten rund um Immobilien bringen mehr Inhalt und zusammen mit der Domainstärke der Onlinemedien ergibt das eben diese Positionen. Und wer sagt, dass nicht auch ein beträchtlicher Teil der Nutzer nach Informationen sucht. Diese wird er eher bei den Zeitungen als bei den großen Immobilienportalen finden, auch wenn diese die (Ranking-) Macht von guten Inhalten erkannt haben und umsetzen.

Was heißt das also für den Makler mit seiner eigenen Seite? Er kann und sollte sich nicht alleine auf seine (guten)Objektbeschreibungen verlassen. Man muss Inhalte rund um seine Tätigkeit schaffen. Dem zugute kommt, dass Immobilien zwar ein gern gesuchtes Keyword ist, aber das ist unerreichbar. Aber mit der Kombination aus Immobilien + Stadt kann man einigesrausholen. Dafür nötig sind eigentlich drei Punkte:

  • Gute Beschreibungen der Häuser und Wohnungen
  • Immobiliennews
  • News zur Stadt

Am besten vermischt man alle drei Punkte inhaltlich, allerdings nur, wenn es dem Nutzer auch einen mehrwert bietet. Gerade ein Makler schreibt nicht für die Suchmaschine, sondern für seine potentiellen Kunden. Es bringt ihm nichts, gut gelistet zu sein, wenn seine Beschreibungen und Immobilienbilder einen so schlechten Eindruck auf den Suchenden machen, dass er gleich wieder verschwindet. Aber mit ein wenig Übung kann man gute Inhalte für Suchmaschine und Benutzer schaffen.

Warum haben so wenig Makler einen Immobilienblog?

Freitag, 4. Januar 2008

Hannes Mehr fragt auf immobilienportale.com warum es so wenig deutsche Immobilienblogs gibt. Er habe gedacht, dass 2007 das Jahr der Immobilienblog werde, sei aber enttäuscht worden. Dieses Newssystem ist ja auch erst ein paar Tage alt und ich habe mich umgesehen um Quellen für diesen “Blog” zu finden. Blog ist das falsche Wort, weil zwar Wordpress im Hintergrund läuft, aber die Kommentare abgeschaltet sind. Ich habe keine Zeit um hier zu moderieren und will diese Seite nicht zum Viagramüllhaufen verkommen lassen. Zudem ist dieser “Blog” nur ein Versuch, die Hauptseite zu pushen. Aber genau das habe ich auch in den Kommentaren des oben verlinkten Artikels angemerkt, dass Blogs eine ungemein gute Möglichkeit sind, um mehr und gezielten Traffic auf die Angebotsseiten zu ziehen. Google liebt Blogs!

Ich verstehe nicht, warum so wenig Immobilienmakler bloggen, oder sich einen Praktikanten/ Studenten holen, der für kleines Geld einen Blog führt. Sie könnten auf die wirklich nicht geringen Zahlungen an immobilienscout und Konsorten verzichten.

Diese Seite ist nämlich nicht der Versuch, mit Affiliate viel Geld zu verdienen, denn eigene Immobilien biete ich nicht an, habe auch relativ wenig Ahnung vom Immobiliengeschäft, sondern möchte zeigen, dass es durchaus Möglich ist, mit der heimischen Stadt und jeder Menge Keyword-Kombinationen sehr gute Positionen bei Google zu bekommen. Wenn das geschafft ist, braucht man nur noch ein einfach zu bedienendes CMS um die Objekte online zu bringen, um einen jeden Makler davon zu überzeugen, es auch mal alleine, ohne die Großen zu versuchen. In der ersten zeit kann man ja durchaus parallel arbeiten, da spricht nichts gegen.

Ich bin davon überzeugt, dass es rausgeschmissenes Geld ist, bei den großen Portalen seine Immobilien anzubieten. Man lässt sich von mir oder anderen Freelancern eine Seite machen, optimieren und ein CMS an die Immobilienbesonderheiten anpassen, bezahlt dafür vielleicht 1000-5000 Euro und hat dann in Zukunft keine monatlichen Ausgaben mehr.

Der Makler, den diese Seite eigentlich überzeugen sollte, hat leider seine Selbständigkeit gegen eine Festanstellung bei einer Immobilienbank eingetauscht. Aber was ich einmal angefangen habe, mache ich auch zu Ende. Vielleicht lässt sich jemand anderes überzeugen, dass dies ein Weg ist.