Insiderhandel mit Hypo Real Estate Aktionen?
Montag, 16. Februar 2009Die Hypo Real Estate Bank ist ja schon seit längerem im Fokus der Öffentlichkeit und das auch weniger mit guten Meldungen. Zu tief waren Sie in die Spekulation mit amerikanischen Immobilien verwickelt. Der Kurssturz der Hypo Real Estate Aktion scheint da nur logisch. Von ca. 15 Euro ist die Aktie auf unter vier Euro gefallen. Eigentlich keine große Sache, auch wenn damit sicherlich viele Leute viel Geld verloren haben. Aber so ist das eben mit Aktienspekulation.
Doch jetzt hat sich die Finanuaufsichtsbehörde Bafin eingeschaltet, da sie vor dem Kurssturz auffällige Transaktionen festgestellt hat und auch von der Hypo Real Estate informiert wurde.
Der Vorwurf ist klar: Insiderhandel. Einige Banken waren schon vor dem Kurssturz über die Lage der Hypo Real Estate informiert, da diese ihre Liqiditätsprobleme gemeinsam mit anderen Banken lösen wollte. Scheinbar haben dann einige Banken sowohl selbst ihre AKtion der Hypo Real Estate abgestoßen, als auch einigen ihrer Kunden dazu geraten. Doch diese eigentlich verständliche Praxis steht unter Strafe. informationen dürfen erst zum Handel an der Börse genutzt werden, wenn sie öffentlich und somit jedem zugänglich sind. Nutzt man diese Insiderinformationen drohen einem Gefängnis bis zu fünd Jahren oder eine Geldstrafe.
Die Bafin wollte noch nicht sagen, gegen welche Banken und Privatpersonen sich der Verdacht richtet. Es ist anzunehmen, dass durch diese Insiderinformationen der Kurs noch massiver beeinflusst wurde, als durch die daraufhin an die Öffentlichkeit gelangten Probleme der Bank.
