Archiv für die Kategorie „Blog“

Immobilienscout24 gehört der Telekom?!?

Sonntag, 24. August 2008

Ich habe mich gerade durch die Suche bei Golem geklickt un da ist mir eine schon recht alte Meldung ins Auge gestochen, die sicher nichts neues für euch bringt, mich aber irgendwie verwundert hat. Golem berichtet, dass die Telekom Immobilienscout24 gekauft hat und das schon im Jahre 2007.

Was bitte will ein Telekommunikationsanbieter wie der rosa Riese mit einem Immobilienportal? Diese Großkonzerne werden mir immer suspekter. Sicher dürfen die das, aber welchen Sinn soll das haben? Immobilienscout24 mag Gewinn abwerfen und so, aber welchen strategischen Vorteil erhofft man sich damit? Geld anlegen, wenn man zuviel davon hat, kann man sicher anders besser. Kauft diese Seite bald ein Chemiekonzern, nur weil es in Marburg auch einen gibt?

Komische neue Welt!

Immobilien als Geldanlage auch für junge Menschen interessant

Sonntag, 24. August 2008

In Tschechien ist es weit verbreitet, dass junge Menschen nach dem Abitur oder nach dem Studium nach England, Frankreich oder Deutschland gehen, um dort für ein bis drei Jahre zu arbeiten. Kein Praktikum, sondern Arbeit. In Krankenhäusern, Fabriken, Bäckereien, als Our-Pair oder im Sicherheitsgeschäft. In Bars und Restaurants. Arbeit für die sich nicht genügend Deutsche, Engländer und Franzosen finden oder die sich für die Stundenlöhne nicht finden.

In Tschechien sind die Löhne noch vergleichsweise niedrig, ein Lehrer verdient beispielsweise ca. 500 Euro im Monat. Mit jedem miesen Job im Ausland kann man locker das dreifache verdienen. Man lebt einige Jahre auf Sparflamme und legt das verdiente Geld zurück.

Man spart, um sich eine Eigentumswohnung oder ein Haus kaufen zu können. In Tschechien ist es nämlich noch nicht so verbreitet, eine unbedingte Mobilität an den Tag zu legen. Man kauft eine Wohnung oder ein Haus, um darin zu leben, man plant nicht mindestens drei Umzüge ein, wie das bei uns sicherlich Normalfall ist.

Den Traum von der eigenen Immobilie können diese Jahre im Ausland ermöglichen, denn der schon angesprochene Lehrer müsste sonst mehr als 30 Jahre die hälfte seines Lohnes für den Kredit aufbringen um eine drei Zimmer Wohnung kaufen zu können. Da bleibt nicht mehr viel übrig. Und dort hilft der Staat nicht so umfangreich wie hier. Bspw. die Wohnungsbauprämie ist dort so gering, dass man sich den Weg und Stress beim Amt lieber spart.

Immobilien sind also in Tschechien eine der hauptsächlich genutzten Geldanlagen junger Leute, um ihrem Leben und ihrer nicht gerade rosigen Gehaltssituation Sicherheit zu geben.

Erreicht Immowelt wirklich jeden zweiten Internetnutzer?

Mittwoch, 13. August 2008

Statistiken und ihre Interpretation nehmen schon manchmal wirklich komische Formen an. Da lese ich gerade eine Pressemitteilung von Immowelt und frage mich, wem die damit eigentlich was sagen wollen?  In der Pressemitteilung wird erzählt, dass man zu den größten und stärksten Immobilienportalen im deutschsprachigen Internet gehört. Zahlen werden nicht genannt, Dritter zu sein ist ja auch nur bei Olympia ein Erfolg.

Dann kommen aber die Zahlen, und große Namen als Partner. Spiegel, Zeit, Web.de usw. Mit denen erreicht man dann jeden zweiten Internetnutzer. Ausgewiesen wird das natürlich mit den addierten Zugriffszahlen der Partner.

Das ich täglich sowohl auf Zeit, Spiegel als auch Web.de surfe und somit schon Mal drei Besucher dieser Hälfte aller Internetnutzer ausmache und das tagtäglich und da sicher auch nicht alleine bin, wird ebensowenig erwähnt, wie die eigentliche Meldung dieser Pressemitteilung:

Wir müssen ungemein viel Geld ausgeben für Werbung, die wir Partner nennen, weil sich das nicht so doof anhört, um überhaupt so eine krude Rechnung mit dem Erreichen der Hälfte aller Internetnutzer machen zu können.

Nur mal so zur Übersetzung.

Das suchen Leser in meinem Immobilienblog

Samstag, 9. August 2008

Anregung für alle Immobilienblogger, -makler und -experten. Folgende Suchanfragen haben Leser auf meinen Blog gebracht. Viele sind natürlich auf Marburg bezogen und werden euch so direkt nicht weiterhelfen, aber Marburg einfach durch eure Stadt ersetzt gibt euch vielleicht Ideen für Artikel oder Optimierungsstrategien:

  • wohnungen in und um marburg - Klassische Anfrage, die man gerne vergisst, wenn man auf “immobilien marburg” optimiert, oder eben auf immobilien + eure Stadt. Umgebungssuche werden immer wichtiger, denn die Leute sind flexibel, wenn es dadurch preiswerter wird, gerade im Immobiliensektor.
  • design baumhäuser - Naja, keine besonders hilfreiche Anfrage, es sei denn man hat eine Partnerschaft mit dem Baumarkt nebenan.
  • energiepass marburg - Spezifisch für Marburg, aber dennoch ein Geheimtipp, da Marburg als Muster für den Energiepass dienen soll und dieser sicher auch in vielen anderen Städten in Zukunft zum Einsatz kommt. Gerade für Makler interessant, die auch Grundstücke im Angebot haben und beim Bauen behilflich sind. Energie wird insgesammt ein ungemein wichtiges Feld im Immobiliensektor. Deshalb dort lieber früh aufstellen, als später viel Arbeit damit haben.
  • freie wohnungen in marburg - Ohne den Zusatz “freie” ist diese Seite bei dieser wichtigen Kombination unter ferner Liefen, aber mit diesem so genannten Long Tail bekommt man dennoch netten Traffic, bis es auch mit den wichtigen Phrasen klappt. Sollte man nicht vergessen, gerade im Immobiliensektor, wo die Key wirklich hart umkämpft sind. Auch der Long Tail klickt oder sucht nach euren Angeboten.
  • haus michelbach marburg - Eine perfekt konkrete Suchanfrage. Schade, dass ich keine Häuser im Angebot habe, hier hätte ich recht sicher ein Gespräch mit allen weiteren Möglichkeiten kreieren können.
  • immobilien service - Eigentlich zu allgemein, aber dennoch kann es auch hier zu einem Gespräch, bzw. einer Anfrage kommen. Da aber die Stadt fehlt, sicher nur etwas für große Immobilienfirmen oder Makler mit Partnern in ganz Deutschland.
  • immobilienmakler in marburg - Die perfekte Anfrage. Darauf optimiere ich schon eine ganze weile, denn diese Anfrage halte ich für die wichtigste neben “immobilien Marburg”. Das es hier schon recht fortgeschrittene Positionen gibt, liegt wohl vor allem an der Schwäche meiner Konkurrenten, als an der Stärke dieser Seite.
  • imobielen marburg - Eine schwierige Sache sind Rechtschreibfehler. Denn einerseits können sie wirklich viele Besucher bringen, weil darauf viel zu wenige optimieren. Aber andererseits kann man durch Rechtschreibfehler auch Kunden verlieren, weil sie auf der eigenen Seite unprofessionell wirken.
  • kneipendichte marburg - Wieder etwas zu Marburg, was die Seite wenig weiterbringt, aber dem ein oder anderen sie doch vielleicht in Erinnerung ruft, wenn er mal wieder in Marburg umzieht oder etwas anderes sucht.
  • mietvertrag kaufoption - Expertentum ist hier gefragt und kann den Kunden von einem überzeugen. Sicherlich kein Key, das direkt Anfragen generiert, aber dennoch nicht unwichtig gute Informationen uf der Seite zu Verfügung zu stellen. Leute erinnern sich an Experten und vertrauen ihnen.

Die Reihenfolge stellt die Häufigkeit der Suchanfragen dar. Versteht bitte, dass ich ungern die Zahlen veröffentliche. Als Auswertungszeitraum habe ich die letzten dreißig Tage genommen und Grundlage sind die Daten von Google Analytics, deshalb kommen auch die Microsoft Live Anfragen etwas zu kurz, die werden nämlich nicht besonders gut erfasst. Zu der Problematik habe ich schon mal etwas auf dem SEO Watchblog geschrieben. Wen es interessiert, der sollte sich vor allem die Kommentare anschauen.

Die Suchanfragen, die eindeutig und gut zu einem meiner Artikel passen, habe ich dorthin verlinkt. Die noch nicht verlinkten Anfragen werde ich also noch Schreiben müssen. Es ist zwar nicht schlecht, wenn einige Suchanfragen auf die Startseite gehen, aber immer besser, wenn man einen optimierten Artikel zu den Themen hat. Die Startseite wird zwar immer die stärkste Seite sein, aber meines Verständnisse nach nur, um die spezifischeren und genaueren Artikel zu pushen. Dieser Artikel unterstützt die Startseite dabei. Denne s ist nicht nur wichtig, von wie vielen Seiten ein Artikel anglinkt wird, man kann selbst auch Google zeigen, was man womit verbindet. Solche zusammenfassenden Artikel sind bestens dafür geeignet.

Teuerste Immobilie in den USA für 100 Millionen verkauft

Freitag, 18. Juli 2008

Donald Trump trumpft mal wieder ganz groß auf und trotzt der Immobilienkrise in den USA. Er hat sein Anwesen in Palm Beach für 100 Millionen Dollar verkauft: der teuerste Immobiliendeal in der Geschichte der USA. Käufer ist der russische Multimilliardär Dmitry Rybolovlev, der ausnahmsweise nicht mit Öl, sondern mit Chemikalien reich geworden ist. Er kauft ein 5575 Quadratmeter großes Grundstück direkt am Meer mit einem Haus, das ein Traum aus Marmor und Gold darstellt.

Trump hatte das Anwesen für 41 Millionen gekauft und somit 59 Millionen Dollar Gewinn gemacht. Der Mann weiß wie man Geschäfte macht, auch wenn er wohl das Anwesen schon letztes Jahr verkaufen wollte, ihm aber niemand 125 Millionen zahlen wollte.