





Es ist eine alte Weisheit im Immobiliengeschäft, dass man unbebaute Grundstücke leichter verkaufen kann als bebaute. Hat man ein Haus, dass man nicht losbekommt, lohnt es sich durchaus darüber nachzudenken, es abzureißen, nach jahrelanger Unverkäuflichkeit. Denn ein Grundstück mit Baugenehmigung, das schon baufertig ist, wird man sicher recht schnell los. So denken einige und man kann es ihnen nicht verdenken.
Dennoch verliert man mit dem Abriss einiges an Wert. So ist ein Grundstück mit Haus vielleicht 200.000 Euro wert und das Grundstück alleine höchstens 100.000 Euro. Man verliert also 50% an Wert. Doch das alleine überzeugt nicht jeden. Besser 100.000 in der Hand, als 200.000 nicht los zu bekommen.
Doch auch das ist falsch, kann man doch davon ausgehen, dass das Grundstück mit Haus insgesamt an Wert gewinnt, wenn das Haus nicht vollkommen marode ist. Immobilien sind nicht umsonst eine langfristige Anlage und nichts für jemanden, der nur kurzfristig sein Vermögen vermehren will. Unverkäufliche Immobilien gibt es nicht. Preise sind zu hoch, oder das Objekt ist so speziell, dass erst noch der richtige Käufer gefunden werden muss. Das braucht Zeit, wird sich aber mit dem richtigen Sachverstand Gewinn bringen machen lassen.
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