Immobilienmakler wacht auf!
Um noch einmal die Stoßrichtung meines Beitrages “Immobilienmakler in Marburg verschlafen die Onlineentwicklung” aufzunehmen und weitere Positionen zu präsentieren, habe ich heute wieder meine Statistiken befragt. Auch wenn die von mir angestrebte Keywordkombination “Immobilien Marburg” noch immer auf den hinteren Plätzen verweilt, sind bei Google mittlerweile weitere interessante und für die Immobilienmakler in Marburg brisante Positionen für diese Seite entstanden:
- Haus in Marburg - Position 3
- wohnungen in und um marburg - Position 8
- Immobilien Makler Marburg - Position 6
- Haus verkaufen Marburg - Position 14
- immobilien Marburg, Deutschland - Position 2
Sicher alles noch keine Toppositionen bei Topkeywords, aber es zeigt in eine Richtung. Wie kann es sein, dass diese Seite mit wenig Inhalt und nach Sandbox und auch Penalties dennoch bei nicht unwichtigen Suchphrasen besser rankt als die marburger Immobilienprominez. Einige müssend davon sicher ausgenommen werden, die sich Gedanken machen um ihren Webauftritt. Aber bei zu vielen Seiten fragt man sich, ob diese noch aus dem jahre 96 stammen, so unübersichtlich sind sie. Weder Nutzer- noch Suchmaschinenfreundlich getsaltete bessere Visitenkarten bringen euch nicht weiter im Netz.
Denn dass Immobilien immer mehr im Internet gesucht werden, sollte sich auch bis in die nordhessische Provinz herumgesprochen haben. Und dem entgegnet man nicht mit einem Makleraccount bei Immobilienscout24. Es heißt selbst Geld und Verstand in die Hand zu nehmen, denn wie dieses Experiment zeigt, sind gute Positionen gerade im regionalen Bereich möglich. Denn ihr hättet etwas zu erzählen, zu berichten, habt den Sachverstand im Immobiliensektor, den ich nicht habe. Ihr würdet verlinkt, wo ich mühsam für arbeiten muss. Wo ich nur News umschreibe und mir Gedanken zur Optimierung von Immobilienseiten mache, könntet ihr dem Leser wertvolle und verlinkenswerte Inhalte bieten, die eure Seite, euer Maklerbüro und auch gleich mit eure Objekte weiter in der Suchmaschinengunst steigen lassen. Dadurch erreicht ihr Kunden, die ihr sonst nie kennen werdet und die kennen zu lernen ist euch doch sonst auch einige Mühe und einiges Geld wert. Warum denn nicht Online, dem Ort, wo in Zukunft die Geschäfte eingefädelt werden?

8. Juli 2008 um 10:41 Uhr
Ich kann diese Erfahrung nur bestätigen.
Ich experimentiere mit lokalen Immobilien-Blogs und stelle fest, daß *google* mich bei spezifischen Orts-/Objektangaben unter den Top5 listet - meist unmittelbar hinter oder häufig sogar VOR entsprechenden Beiträgen der bekanntesten Immobilienportale ! In nahezu ALLEN Fällen lande ich damit vor den websites konkurrierender Makler.
Je spezifischer, desto besser. So würde bspw. ein Beitrag über *Eigentumswohnung Marburg-XXX* oder *Zweifamilienhaus XXX* (XXX - entsprechender Stadtteil eingesetzt) weit oben in der Suchliste auftauchen.
16. Juli 2008 um 00:13 Uhr
Einzig und allein die Uniseite erachte ich in diesem Segment als wirkliche Konkurrenz. Sicherlich wird es schwierig sein bei “Immobilien Marburg” gut zu ranken, was allerdings an manigfaltigen Fehlern von mir mit dieser Domain zurückzuführen ist, aber die von dir genannten eigentlich viel wichtigeren Keys sind sehr schnell machbar.
Man muss allerdings unterscheiden. Zum einen geht es um die Auffindbarkeit und Präsenz des Maklers im Internet und zum zweiten um dasselbe von Objekten. Für das erste ist “Immobilien Marburg” sicher das erstrebte Ziel, für einen vernünftigen lokalen Immobilienkatalog natürlich eher die von dir genannten Beispiele. Im besten Fall trifft beides zusammen und ich will das hier auch noch ausprobieren, aber mir geht es zunächst um den ersten Fall. Aber das andere fasse ich mit dem ein oder anderen Beitrag natürlich auch ins Auge, muss nur aufpassen hier nicht zu stark zu faken. ich kann ja schließlich keine Objekte anbieten, ich bin kein Makler.
Allerdings würde ich schon gerne mal ausprobieren eine Reihe von Objekten im Umkreis und aus Marburg in einen optimierten Katalog zu packen und zu schauen, wie dieser im Gegensatz zu vergleichbaren Angeboten der großen Portale abschneidet. Mal sehen ob ich nicht einen Partner in Marburg finde, der das Experiment gerne mit mir angehen würde.
Muss zudem mal in der Navigation die ersten Versuche einer “informativen” Immobilienseite entfernen und an die Ausrichtung dieses Experiments anpassen, sodass potentielle Makler auch gleich verstehen, was genau ich hier mache. Aber die Zeit…
20. August 2008 um 10:20 Uhr
Hallo, auch ich kann Ihnen nur beipflichten. Immobilienmakler und Hausbauunternehmen geben nach wie vor einen viel zu großen Anteil Ihres Budgets für Printanzeigen in den regionalen tageszeitungen aus wo sie doch mit etwas Engagement und Verstand wirkungsvollere Image-Effekte mit einem regionalen Blog erzielen könnten.