Marburg zwing Neu-Immobilien Solaranlagen auf

Wer zukünftig in Marburg bauen will muss auf seiner neuen Immobilie Solaranlagen zur Warmwasser-Erzeugung installieren. So sieht es eine neue Verordnung der Stadt vor. Bis zu 15.000 Euro muss derjenige Immobilienbesitzer zahlen, der sich nicht an die neue Satzung hält. Die Stadt Marburg möchte damit ein Zeichen für ökologisches Bauen setzen. Die Liste verlängert sich also, worauf man beim Bauen achten soll. Mal wieder. Verordnungen zue rfinden ist einfach Deutsch.

Der grüne Bürgermeister Kahle will die “Satzung der Universitätsstadt Marburg zur verbindlichen Nutzung der Solarenergie in Gebäuden” aber nicht nur bei Neubauten obligatorisch machen, sondern auch bei dem Austausch der Heizungsanlage, der Dachsanierung oder der Gebäudeerweiterung.

Die Öko-Satzung ist noch nicht in Kraft, da melden andere Städte schon Interesse an dem Vorhaben. So will auch Kassel darüber nachdenken eine ähnliche Verordnung zu erlassen.

Ich weiß nicht, aber für mich hört sich das eher nach Aktionismus an und weniger nach einer wirklich ökologischen Lösung. Man wird sehen. Fest steht, dass ab jetzt Immobilien teurer zu bauen sind, nämlich in der billigsten Variante mit 5000 Euro. Aber der Bürgermeister beruhigt, das hat man in 15 Jahren wieder drin. Also ich will nicht 15 Jahre in Marburg bleiben, aber ich würde hier wohl auch nicht bauen.

1 Kommentar zu „Marburg zwing Neu-Immobilien Solaranlagen auf“

  1. Ralf Cabel sagt:

    Interessanter Beitrag !

    Gruss aus Hamburg
    Ralf Cabel
    http://www.cabel-immobilien.de

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